Jerkbaits problemlos selber bauen

Sie sind schon lange auf der Suche nach einem ganz bestimmten Jerkbait mit einem ganzen bestimmten Muster? Dann sollten Sie die Suche einstellen! Bei www.koederbau.de finden Sie alle Materialen, um Ihre Jerkbaits selbst zu bauen und Ihren Jerkbaits dann das Muster zu geben, welches Sie so lange gesucht haben. In der nachfolgenden Schritt für Schritt Anleitung erfahren Sie wie einfach sich Jerkbaits mit den Materialen von www.koederbau.de entwickeln lassen.

HINWEIS: Leider sind diese Formen nicht mehr bei Koderbau.de erhältlich. Die Seite hat mit Köderbau nichts mehr zu tun. Die Art und Weise die Jerkbaits herzustellen, ist aber immer noch aktuell und funktioniert! Wie gesagt, die Methode die Köder zu gießen ist weiterhin aktuell, und ihr könnt diese Anleitung weiter nutzen, wenn ihr an die benötigten Materialen kommt. Die Form muss nun selbst hergestellt werden.  Die hierfür benötigten Materialen findet ihr unter anderem bei http://www.silikonfabrik.de/. Auf den Seiten der Silikonfabrik, findet ihr auch Hilfe zum Herstellen der Gießform. Als Vorlage nimmt ihr dann einfach eure Lieblings Wobbler oder Jerkbaits. Die Gießharze und Füllstoffe könnt ihr  z.B. bei http://www.bootsservice-behnke.de/ bekommen. Die Stahlkugeln könnt ihr durch Rundbleie, oder bei kleiner Modellen durch Spaltbleie ersetzen. VA Draht gibt es im Baumarkt und Sprengringe, sowie Drillinge im Angelladen eures Vertrauen.

Alternativ könnt ihr die Jerkbaits und Wobbler auch aus Holz herstellen. Hierzu habe ich mehrere Artikel hier verfasst.

Jerkbait Selbst bauen – Von der Idee zum Jerkbait, Teil 1

Grandma Wobbler – Selber Bauen

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Die Materialen für diesen Artikel wurden freundlicherweise von www.Koederbau.de gesponstert. Bei www.Koederbau.de können Sie problemlos alle Materialen für den Bau von Kunstködern, wie Jerkbaits, Wobblern, Pilkern und weiteren erwerben!

Schritt 1

jerkbait1Bevor Sie anfangen sollten Sie überprüfen, ob Sie alle Materialen für die erste „Bauphase“ in Griffweite haben. Hierzu gehören der Leichtfüllstoff, die Harz Kompnonente A sowie B, ein Messbecher, ein Papbecher für die Aufnahme des Füllstoffs, etwas umrühren ( Löffel, Holzstab), Ösen und natürlich die Gußform. Alle Materialen können Sie sich auch auf dem Bild links anschauen.

Als nächstes drücken Sie die Ösen in die dafür vorgsehenen Aussparungen. Bitte vergessen Sie diesen kleinen Schritt in keinem Fall, denn wenn der Harz ausgehärtet ist, werden Sie diese nachträglich nicht mehr montiert bekommen.

Schritt 2

jerkbait2Nun können Sie „Durchstarten“. Füllen Sie zuerst den Pappbecher zu dreiviertel mit Leichtfüllstoff. Danach geben Sie die Harzkomponenten im Verhlätnis 1:1 in den Messbecher. Die Menge wird ganz von der Ködergrösse abhangen die Sie herstellen wollen. In unserem Fall handelt sich um einen 15 cm langen Jerkbait, für welchen wir jeweils 75 mml Harz bei unserem ersten Versuch verwendeten. Damit das Verhältnis möglichst genau eingehalten werden kann, sollten Sie die Mengen mittels einer Waage abwiegen! Verrühren Sie die beiden Harze ordentlich miteinander. Jetzt kippen Sie unter ständigen umrühren nach und nach den Leichfüllstoff aus dem Pappbecher hinzu. Hierbei wird die „Masse“ milchigweiß. Die Menge die beigefügt werden sollte hängt auch hier vom herzustellenden Köder ab. In unserem Fall reichte etwa ein halber Pappbecher. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass die Masse nicht zu zähflüssig wird, da Sie gleich in die Form fliessen soll.

Schritt 3
jerkbait3Nun können Sie die Masse in die Formen geben. Giessen Sie hierzu in jede der beiden Köderabdrucke jeweils so viel, dass es genau am Rand abschliesst. Zum Abschluss giessen Sie noch etwas Material in die Hohlräume des Form-Oberteil. Diese dienen später als Schlösser, damit die beiden Rohlingshälften genau aufeinander passen.

Schritt 4

jerkbait4Legen Sie jetzt das Oberteil der Form auf das Unterteil der Selbigen. Die Formen haben an der Kante Aussparungen, so dass Sie nicht versehentlich Seitenverkehrt aufeinandergelegt werden. Pressen Sie nun beide Formen fest aufeinander, damit überflüssiges Harz an der Seite autreten kann. Danach können Sie einen schweren Gegenstand auf die Form legen, um den Anpressdruck aufrecht zu erhalten. Die jetzt folgende Dauer der Aushärtung richtet sich nach dem verwendeten Harz . In unserem Fall 10 bis 12 Minuten.

Schritt 5

jerkbait5Nach dem der Harz Ausgehärtet ist, können Sie das Oberteil der Form wieder abnehmen. Eventuell sind Unter- und Oberteil etwas miteinander verklebt sein. Nutzen Sie in diesem Fall einen kleinen Spachtel, um die Formteile etwas zu lockern. Jetzt können Sie beiden Rohlingshälften problemlos durch leichtes biegen der Form herrausnehmen. Dies funktioniert sehr gut, da die Form selbst aus Hartgummi gefertigt ist.

Schritt 6

jerkbait6Nun können Sie beiden Rohlingshälften vorsichtig mit einem handelsüblichen Teppichmesser von den überstehenden Graten befreien. Wenn alles gut verlaufen ist halten Sie jetzt zwei saubere Einzelhälften Ihres Köders in der Hand. Die Rohlingshälften lassen Sie nun 24 Std. liegen damit das Material vollständig aushärten kann.

Schritt 7
jerkbait7In diesesem Schritt wird der Köder mit kleinen Stahlkugeln ausstaffiert. Hierzu füllen Sie in die in den Rohlingen vorhandenen Löcher kleine Stahlkugeln. Unten sollten Sie in jedem Fall grössere Stahlkugeln einlegen. Ansonsten laufen Sie Gefahr, dass der Jerk sich später auf die Seite legt und nicht im Wasser schwebt. In der oberen Reihe können Sie je nach Bedarf 3 bis 4 kleinere Stahlkügelchen legen, um den bekannten Rasseleffekt zu erhalten. Falls Sie sich bei der Bebleiung unsicher sind, können Sie sich bei www.Koederbau.de einen Beitrag zum Bebleiungsschemata ansehen.

Schritt 7 a (optional)
jerkbait8Diesen Unterschritt brauchen Sie nur beim Erstentwurf Ihrer Wobbler oder Jerkbaits durchführen. Um zu testen, ob der Köder die richtigen Schwimm- bzw. Sinkeigeneigenschaften mit den ihm zugegebenen Beschwerung aufweist, fügen Sie die beiden Rohlinge inkl. der darin enthaltenen Stahlkugeln zusammen und fixieren sie sie mit 2 Gummibändern. Nun können Sie im Waschbecken die Eigenschaften problemlos testen. Sicherheitshinweis: In die Hohlräume eintretendes Wasser kann das Ergebnis verfälschen, so dass das Ergebnis nur zur groben Orientierung dienen sollte.

Schritt 8
jerkbait9Nach dem optionalen Ausstaffierungstest kann es jetzt an das Verkleben der beiden Rohlingshälften gehen. Achten Sie beim eingesetzten Kleber in jedem Fall auf hohe Zug- und Wasserfestigkeit. In unserem Test hat sich UHU Greenit sehr gut bewehrt. Achten Sie bei diesem Kleber auf jedenfall darauf, dass es hier auf den Anpressdruck und nicht auf die Pressdauer ankommt. Für welchen Kleber Sie sich auch entscheiden, beachten Sie in jedem Fall die Anwendungshinweise auf den Verpackungen. Damit nicht während des Drills Ihres Traum Hecht sich plötzlich Ihr Köder entzweit! Es währe zu Schade!

Schritt 9

jerkbait10Nach der Trocknungsphase des Klebers, können jetzt die Malerarbeiten starten. Als erstes sollten Sie Ihren Wobbler oder Jerkbait mit Grundierung versehen. Am einfachsten erscheint hier das Tunk-Verfahren, bei welchem der ganze Köder einmal komplett in die Grundierung getunkt wird, dann zum Ablaufen und Trocknen aufgehängt werden kann. Nach dem Trocknen können Sie jetzt den Köder mit einem Muster Ihrer Wahl anmalen. Hier sind Ihren Fantasien keine Grenzen gesetzt. Nach dem der Köder wieder getrocknet ist, können Sie Ihn abschliessend, jetzt wieder im Tunk-Verfahren, mit Klarlack überziehen. Jetzt wieder trocknen und fertig 😉 !

Abschliessendes Fazit:

Alles in allem kann man das ganze System nur loben und wärmsten weiterempfehlen. Es bietet dem Raubfischangler eine sehr gute Alternative seine eigenen Köder zu bauen und seinen Ködern die Muster zu geben von denen er selbst überzeugt ist. Sicherlich kann man auch den einen oder anderen Bastelabend bei Jugendgruppen mit dem Bau von Jerkbaits und Wobblern äußerst interessant gestalten. Wär jetzt neugierig geworden ist, kann ja sofort mal dem nachfolgenden Link folgen und sich mal im Shop umschauen! Zum Shop von www.Köderbau.de .